Anfrage: Wohnbau-Turbo

In der Sitzung des StEA vom 04.12.2025 berichtete die Verwaltung unter Top 6.2 (Berichtsvorlage - 0952/2025) zum sogenannten „Wohnungsbau-Turbo“. Im Nachgang der Sitzung ergaben sich für uns einige Fragen zur Berichtvorlage um deren Beantwortung wir hiermit bitten. Insbesondere stellt sich für uns die Frage, wie durch die beschriebenen Umsetzungsprozesse der „Wohnungsbau-Turbos“ eine dringend notwendige Entbürokratisierung, die Eigentümern und Investoren mehr Freiheit und Handlungsspielraum ermöglichen. Wir wären daher für weitere Erläuterungen dankbar, die die Fragen gerne auch gesammelt aufgreifen dürfen. Die folgenden Fragen stellen wir zur Sitzung des StEA am 19.02.2026:
Anfrage
- Warum orientiert sich Hagen nicht an den bundespolitischen Zielen der Entbürokratisierung, sondern schafft erneut zusätzliche kommunale Verfahren, die den Wohnungsbau verlangsamen könnten?
- Weshalb plant Hagen eigene Kriterienkataloge, anstatt den gesetzlich geschaffenen Spielraum maximal auszunutzen, um privates Bauen und Investieren zu erleichtern?
- Warum wird nicht offensiv ein echter „Hagener Wohnungsbau-Turbo“ umgesetzt, wie ihn andere Städte durch Schnellverfahren, digitale Abläufe und klare Freigabeprozesse bereits etablieren?
- Warum setzt Hagen nicht zuerst auf Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung, statt auf neue interne Abstimmungsschritte?
- Wie stellt Hagen sicher, dass Eigentümer und Investoren nicht durch kommunale Kriterien erneut reguliert werden, obwohl das Bundesrecht explizit Flexibilität schaffen will?
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