Anfrage: Digitalisierung an Schulen

Von Daniel George

Der in der Sitzung des SAS am 19.03.2026 unter der Vorlage 0235/2026 vorgelegte Bericht zur Digitalisierung an Schulen stellt die bisherigen Maßnahmen und Fortschritte überwiegend in zusammenfassender Form dar. Dabei werden zentrale Aspekte wie Infrastruktur, Ausstattung und Zielsetzungen grundsätzlich positiv bewertet. Für eine sachgerechte Bewertung des tatsächlichen Umsetzungsstandes sowie der weiteren Handlungsbedarfe ist jedoch eine detailliertere und standortbezogene Darstellung erforderlich.

Insbesondere im Bereich der digitalen Infrastruktur (WLAN, Verkabelung, Netzanbindung) ist die tatsächliche Nutzbarkeit im schulischen Alltag von entscheidender Bedeutung. Pauschale Angaben zur Ausstattung lassen hierbei keine belastbaren Rückschlüsse auf die konkrete Situation vor Ort zu.

Die Beantwortung der folgenden Fragen dient daher der Klarstellung des tatsächlichen Ausbaustandes, der Vergleichbarkeit zwischen den Schulstandorten sowie einer fundierten politischen Bewertung der weiteren Maßnahmen.

Anfrage

1. WLAN-Infrastruktur

a) Wie viele der insgesamt 68 Schulstandorte verfügen aktuell über eine flächendeckend nutzbare WLAN-Infrastruktur?

b) An wie vielen dieser Standorte wurde die WLAN-Infrastruktur durch die Stadt Hagen selbst aufgebaut?

c) An wie vielen Standorten besteht lediglich eine teilweise bzw. punktuelle WLAN-Abdeckung? Bitte differenzieren nach Verwaltungsbereichen und Unterrichtsbereichen.

d) Welche weiterführenden Schulen verfügen über eine im Unterricht flächendeckend und stabil nutzbare WLAN-Infrastruktur?

e) Wie bewertet die Verwaltung die Situation an sogenannten „Nicht-WLAN-Schulen“, an denen laut vorheriger Ausführungen lediglich punktuelles, durch die Schulleitung zu administrierendes WLAN vorhanden ist?

2. Technische Voraussetzungen

a) Wie viele Schulen verfügen über eine moderne strukturierte Gebäude-verkabelung?

b) Wie viele Standorte greifen weiterhin auf ältere LAN-Verkabelungen oder lediglich teilweise vorhandene Verkabelung zurück?

c) Wie definiert die Verwaltung konkret den im Bericht verwendeten Begriff der „modernsten technischen Voraussetzungen“?

d) Welche Mindeststandards (z. B. Netzwerkinfrastruktur, Endgeräteausstattung, Präsentationstechnik) sind damit verbunden?

e) An wie vielen Schulen sind diese Voraussetzungen vollständig umgesetzt?

f) Wie viele Schulen sind aktuell an das Glasfaser- oder Breitbandnetz angeschlossen?

g) Wie gestaltet sich der Zeitplan für die Anbindung der verbleibenden Standorte?

3. Interaktive Tafelsysteme

a) Wie verteilen sich die über 500 installierten interaktiven Tafelsysteme auf die einzelnen Schulen?

b) Auf wie viele Schulen entfallen diese Systeme und wie viele Geräte stehen durchschnittlich pro Schule zur Verfügung?

c) Erfolgt die Ausstattung eher konzentriert auf einzelne Schulen oder flächendeckend anteilig über alle Schulen?

d) Welche Strategie verfolgt die Verwaltung hinsichtlich der weiteren Ausstattung (Vollausstattung einzelner Standorte vs. Grundausstattung aller Schulen)?

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